Gestrandet. Pottwal stirbt mit 100 Kg Müll im Magen

Gestrandet. Pottwal stirbt mit 100 Kg Müll im Magen Fischernetze Plastik Treibgut Titelbild

Pottwal stirbt mit 100 Kg Müll im Magen, Einheimische sind entsetzt

Bildquelle via Facebook SMASS

Pottwal mit einem rund 100 Kg schweren “ Gummiball “ aus Müll und Fischernetzen am Strand verendet.

Ein Pottwal, nachdem er auf der Insel Harris gestrandet war, ist vermutlich an rund 100 Kg Müll im Magen gestorben. Fischernetze, Seile, Packgurte, Taschen und Plastikbecher gehörten zu den Gegenständen, die in Form einer kompakten Masse im Magen des Pottwals entdeckt wurden.

Gestrandet. Pottwal stirbt mit 100 Kg Müll im Magen Fischernetze Plastik Treibgut

Walexperten sagten, es sei nicht sofort klar gewesen woran der Whal gestorbn ist. Der Müll der zum Tod des Wals beigetragen hat, wurde erst etwas später auf dem zweiten Haus entdeckt. Einheimische, die den Kadaver am Donnerstag am Strand von Seilebost gefunden hatten, gaben an, das man hier wieder sieht wie schwer unsere Weltmeere durch den Menschen verschmutzt worden sind und es auch noch immer werden. Plastikmüll, Rohstoffe und riesige Fischernetze die im Meer umhertreiben und für viele Fische den sicheren Tod bedeuten.

Titel- und Beitragsbilder ©SMASS 2019 via Facebook

Das sagen Einheimische zum Tod des gestrandeten Pottwals

Dan Parry, der in der Nähe von Luskentyre lebt, sagte: „Wir waren verzweifelt und traurig, besonders als sie die Fischernetze und den Müll sahen, der aus seinem Magen kam. „Wir gehen fast täglich an diesen Stränden spazieren und ich nehme immer eine Tasche mit, um Müll aufzuheben, der größtenteils mit dem Angeln und Treibgut zusammenhängt.

Pottwale (Physeter macrocephalus) können bis zu 20,5 Meter groß werden und sind damit die größten Zahnwale. Während es eine Reihe von Bartenwalen gibt, die einen größeren Körper haben, halten Pottwale den Rekord für das größte Gehirn aller Arten. Laut der Roten Liste der IUCN gilt die Art als vom Aussterben bedroht.

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Das sagt die Facebookgruppe zum gestrandeten Pottwal der mit 100 Kg Müll im Magen tot aufgefunden wurde

Ein Beitrag auf der Facebook-Seite der Gruppe ergab: „Das Tier war in keinem besonders schlechten Zustand, und obwohl es zweifellos plausibel ist, dass diese Menge an Trümmern ein Faktor bei der lebenden Strandung war, konnten wir eigentlich keine Beweise dafür finden, dass diese den Verdauungstrakt beeinträchtigt oder verstopft hatte. Tierärtze sind da aber anderer Meinung.

„Diese Menge an Plastik im Magen ist dennoch schrecklich, muss die Verdauung beeinträchtigt haben und zeigt einmal mehr die Gefahren, die Meeresverschmutzungen und verlorene oder weggeworfene Fischfanggeräte für das Meeresleben verursachen können.“ Bei einem so großen Tier, spielt die Verdauung eine sehr große Rolle, da ein Pottwal sehr viel fressen und verdauen muss.

Es wird angenommen, dass die Trümmer sowohl vom Festland als auch von der Fischereiindustrie stammen.

Die Küstenwache und Arbeiter des Western Isles Council halfen bei der Untersuchung des Wals am Samstag und gruben ein riesiges Loch am Strand, um das junge Männchen zu begraben.

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